Schlagwort-Archive: Ökosoziales Forum
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Zu Gast bei Muhammad Yunus
Im August besuchten Nicola Tofaute und Dirk Sander Bangladesch. Lernen von Muhammad Yunus und seiner Bank für Arme war ihr Ziel. „Lässt sich mit Mikrokrediten auch in reichen Ländern Selbständigkeit fördern?“, ihre Frage. Die Berichte wurden uns freundlicherweise von der Internetplattform changeX.de zur Verfügung gestellt.
Bangladesch war auch der Beginn einer außergewöhnlichen Partnerschaft für Entwicklung. Lesen Sie dazu auch folgenden Erfahrungsbericht von Dirk Sander.- 30. September 2008
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Ökosoziales Forum nimmt Arbeit auf
Am 1. September hat das Ökosoziale Forum Deutschland (ÖSF) seine Arbeit aufgenommen. In den nächsten Tagen erhalten die über 50 Gründungsmitglieder ihre erste Mitgliederinformation. Unser Konzept ein Forum zu schaffen, welches das Ökologische mit dem Sozialen in einer gestalteten Marktwirtschaft verbindet und dringenden Handlungsbedarf für eine zukunftsfähige Gesllschaft anmahnt, stößt bereits jetzt auf großes Interesse.
Ein erster Newsletter informiert in der kommenden Woche über anstehende Termine und Veranstaltungen. Vom 19. bis 21. September trifft sich der Bundesvorstand in Düsseldorf. Aufgaben und Zuständigkeiten werden verteilt, die Zusammenarbeit und Kommunikation strukturiert und eine erste Handlungsstrategie erarbeitet.
- 2. September 2008
- Kategorie: Allgemein
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Ökosoziales Forum Deutschland gegründet
Ökosoziales Forum Deutschland in Wuppertal gegründet
Das Ökosoziale Forum Deutschland (ÖSF Deutschland) will helfen, unsere Welt sozial und ökologisch wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die am 19. Juli 2008 im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie gegründete bundesweite Organisation verbindet Menschen aus ganz Deutschland – und darüber hinaus europa- und weltweit – , die sich für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt engagieren.
Ihr Ziel ist eine Welt, „in der alle Menschen ein Leben in Würde führen können“.
„Wir wollen Menschen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenbringen, damit schnellstmöglich Vorschläge für Lösungen der uns alle so dringend angehenden Probleme erarbeitet, interessenübergreifend diskutiert und vor allem umgesetzt werden“ erläutert der von der Gründungsversammlung mit grosser Mehrheit gewählte Vorsitzende des bundesweiten Forums, Detlef Wendt aus Erfurt, die Aufgabenstellung. „Jeder ist aufgerufen, hierzu seinen persönlichen Beitrag zu leisten.“ Auch der stellvertretende ÖSF-Vorsitzende Jörn Wiertz aus Düsseldorf mahnt Antworten für die Menschen in unserem Lande an: „Sonst droht auch in Deutschland der gesellschaftliche Grundkonsens wegzubrechen” Hennicke
Das Ökosoziale Forum Deutschland verbinde „Vielfalt im Denken mit Vielfalt in den politischen Anschauungen“ – so bringt Professor Peter Hennicke, langjähriger Direktor des Wuppertal Instituts , das gemeinsame Anliegen zum Ausdruck. Das Forum agiert überparteilich und weltanschaulich übergreifend. Das drückt sich auch in der Zusammensetzung des neunköpfigen Vorstandes aus, der in sich ein breites Spektrum von Qualifikation und Erfahrung versammelt.
Eng verbunden mit der Global Marshall Plan Initiative will das Forum künftig die Arbeit von Lokal- und Landesgruppen in ganz Deutschland koordinieren und unterstützen. „So wird eine solide Basis für die Verknüpfung mit der internationalen Ebene geschaffen“ – erklärt ÖSF-Gründungsmitglied Konsul Peter Hesse.„Die globale Ökonomie braucht dringend Leitplanken“ – mit diesen Worten wies Professor Dr. Dr. Franz Radermacher – Mitglied des Club of Rome und Leiter des “Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung Ulm” auf die Bedrohungen durch einen unkontrollierten Weltfinanzmarkt hin. “Wir vertreten demgegenüber das Leitbild einer weltweiten ökologisch-sozialen Marktwirtschaft” so Dr. Frank Freimuth vom Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Aussenwirtschaft. Die Einsicht, dass sich etwas Grundlegendes verändern muss, wächst und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Dafür bieten wir eine konkrete Perspektive” verdeutlichte schliesslich Uwe Möller vom Club of Rome. Offiziell nimmt das Forum seine Arbeit am 1. September 2008 auf. Wer bis dahin beitritt, darf sich zu den Gründungsmitgliedern zählen.
Beitrittserklärung als PDF-Download
- 20. Juli 2008
- Kategorie: Allgemein
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Antrags- und Diskussionsplattform
Am 19. Juli 2008 gründen wir in der Aula des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt und Energie das Ökosoziale Forum Deutschland.
Mit diesem nationalen Dach wollen wir das zivilgesellschaftliche Engagement für eine gerechte Welt stärken und durch effektive und effiziente Organisation fördern. Mit der Veröffentlichung unser Arbeitsergebnisse leitet das beim Lokalgruppentreffen der Global Marshall Plan Initiative in Erfurt eingesetzte Vorbereitungsteam die letzte Phase bis zur Gründung ein. Die erarbeitete Präambel, Satzung und Finanzordnung stehen zur Diskussion. Beiträge senden Sie uns bitte per Mail. Verabschiedbare Änderungsanträge müssen bis zum 10. Juli gestellt werden.
Die Frist zur Kandidatur für den Vorstand und zur Stellung von Anträgen ist beendet.
- 19. Juli 2008
- Kategorie: Allgemein
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Kandidaten für den Vorstand
Ab dem 16.Juli stellen sich hier die Kandidaten für den Bundesvorstand vor
Der Gesamtvorstand gemäß Satzungsentwurf besteht aus maximal neun Mitgliedern, davon bilden drei Mitglieder den geschäftsführenden Vorstand. Gewählt wird der Vorstand von den Gründungsmitgliedern des Vereins.
Ihre Vorschläge, die eine kurze Selbstdarstellung des Kandidaten und ein Foto enthalten sollten, nehmen wir gern entgegen.
Bitte stellen Sie sicher, dass die vorgeschlagene Person der Kandidatur zustimmt und dies mitteilt. Selbstverständlich können auch eigene Bewerbungen erfolgen.Zur Vorbereitung der Wahl muss bei der Kandidatur ersichtlich sein, ob diese
- für den Gesamtvorstand incl. geschäftsführendem Vorstand,
- für den geschäftsführenden Vorstand oder
- für den Gesamtvorstand ohne geschäftsführenden Vorstand erfolgt.
- 29. Juni 2008
- Kategorie: Allgemein
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Offener Brief an die Gruppen
In einem Offenen Brief nimmt Knut Schwedler zu einigen wichtigen Fragen im Zusammmenhang mit der Vereinsgründung und der Rolle bestehender Gruppen in der Global Marshall Plan Initiative Stellung.
Liebe Engagierte der Global Marshall Plan Initiative,
wie werden Global Marshall Plan Hochschul- und Lokalgruppen Mitglied im ÖSFO Deutschland?
Global Marshall Plan Hochschul- und Lokalgruppen können Mitglied im ÖSFO Deutschland werden. Jedoch sind in diesem Zusammenhang einige Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Diese ergeben sich aus allgemein rechtlichen, vereins- und steuerrechtlichen Aspekten. Die Lokalgruppen haben keinen rechtlich greifbaren Status, – siehe Stellungnahme von Leo Borchardt im Anhang. Deshalb haben sie keinen legitimierbaren und daraus folgend auch keinen legitimierten Vertreter, der in ihrem Namen den Beitritt zum ÖSFO Deutschland erklären könnte.
Geplantes Verfahren
Zum geplanten Verfahren für Hochschul- und Lokalgruppen ohne Rechtsstatus: Mindestens fünf Personen einer Global Marhall Plan Initiativgruppe werden Mitglieder des ÖSFO Deutschland und erhalten vom ÖSFO Deutschland den Gruppenstatus der Beitrags- und Finanzordnung. Mit allen Rechten und Pflichten! Damit ist a) der geschäftsführende Vorstand in haftungsrechtlich sicheren Gewässern und b) die Handlungsfähigkeit der Global Marshall Plan Initiativgruppen vor Ort durch die Verfügbarkeit über eigene Gelder gewährleistet. Um es anhand des Beispiels der Regionalgruppe Düsseldorf zu verdeutlichen: Wir werden nach wie vor monatlich mit zehn bis zwanzig Leuten am Tisch der Global Marshall Plan Initiativgruppe sitzen. Davon sind dann mindestens fünf Leute Mitglieder des ÖSFO Deutschland und haben Gruppenstatus. SprecherIn und StellvertreterIn dieser ÖSFO Gruppe verwalten für die regionale Gruppe der Global Marshall Plan Initiative treuhänderisch das Geld, solange es von der gesamten Gruppe allgemein akzeptiert wird. Das ist ein »good-will-Modell« mit basisdemokratischer Kontrolle des Finanzeinsatzes für Veranstaltungen etc. vor Ort.Hintergrundinformationen
Derzeit gibt es eine Ausnahme bei den Initiativgruppen in Deutschland: Die Tübinger Lokalgruppe hat einen Rechtsstatus. Auf lokaler Ebene gründete man vor einem Jahr einen eingetragenen Verein. Dieser Verein kann als juristische Person Mitglied des ÖSFO Deutschland werden. Sofern ÖSFO Deutschland sich lediglich als rein koordinierender Dachverband versteht, ist es zwingend erforderlich, dass seine Mitgliedsvereine gemeinnützig sind. Damit ÖSFO Deutschland nicht die angestrebte Gemeinnützigkeit verliert. Bei solch einer Konzeption müsste jede Lokalgruppe für sich die gesamte Prozedur der Vereinsgründung und Beantragung der Gemeinnützigkeit durchlaufen. Also ein immenser finanzieller, organisatorischer und arbeitsmäßiger Aufwand für die Aktiven vor Ort. Um nicht gemeinnützige juristische Personen als Mitglieder aufnehmen zu können, jedoch selber als gemeinnützig anerkannt zu werden und zu bleiben, ist die Verfolgung eigener – gemeinnützig anerkannter – Ziele durch ÖSFO Deutschland steuerrechtlich notwendig. Siehe Beispiel in der Stellungnahme von Florian Kurth im Anhang.Bereits im Januar 2007 kursierte in der Regionalgruppe Düsseldorf die Idee, sich auf regionaler Ebene als Verein zu gründen. Dieses Vorhaben wurde aufgegeben, um einen Nachahmereffekt, einen »Flickenteppich« von rechtlich selbständigen GMPI-Lokalgruppen zu vermeiden. Wenn sich auf Bundesebene nichts bewegt hätte, wären im März 2008 aktive Menschen der Initiative bereit gewesen, im »kleinen Rahmen« einen eingetragenen Verein zu gründen. Mittlerweile sind wir aber mit dem ÖSFO Deutschland auf einem wirklich guten Weg. Diesen Weg gingen wir »bottom-up«! Wir sind in kurzer Zeit eine gewaltige Strecke vorangekommen. Es waren in der Mehrheit Lokalgruppenvertreter, die die »Erfurter Erklärung« beschlossen haben! Aus der Logik der »Erfurter Erklärung« heraus ist es vollkommen unsinnig, von einer »top-down« ausgerichteten Satzung zu sprechen, über so genannte »Hierarchien mit Machtansprüchen« zu klagen oder ein »offenes Netzwerk« zu fordern.
Fazit
Die Bildung von Vereinen durch Lokalgruppen, die als juristische Personen dann dem ÖSFO Deutschlands beitreten könnten, gliche der Echternacher Springprozession. Sie würde den gesamten nationalen Prozess des Aufbaus tragfähiger, d. h. institutionalisierter und damit rechtssicherer, Netzwerkstrukturen um gut eineinhalb Jahre verzögern. Wesentlich effizienter ist eine individuelle Mitgliedschaft mit anschließender Gruppenbildung durch die Menschen, die sich in der Global Marshall Plan Initiative vor Ort engagieren.Das Organigramm im Anhang veranschaulicht: Der Satzungsentwurf und der Entwurf der Beitrags- und Finanzordnung des ÖSFO Deutschland vollziehen insgesamt den Spagat zwischen einer Offenheit für die »Basis vor Ort«, den gesetzlichen Bestimmungen und der dringend erforderlichen nationalen Netzwerkstruktur. Um die – von uns allgemein anerkannten – wichtigen fünf Kernziele der Global Marshall Plan Initiative wirksam in die politische Diskussion einzubringen und in der Zukunft zu verwirklichen.
Herzliche Grüße vom Niederrhein und »auf ein Wiedersehen« in Wuppertal
Knut Schwedler
Der Anhang zum Brief als PDF-Download
- 25. Juni 2008
- Kategorie: Allgemein
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Informationsflyer zur Weitergabe
Für die Weitergabe an Interessierte zur Information finden Sie hier einen Informationsflyer als PDF.
(Bitte beachten Sie, dass an Ihren Drucker “keine Seitenanpassung” eingestellt ist!)
- 25. Juni 2008
- Kategorie: Allgemein







