Schlagwort-Archive: Ökosoziales Forum
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Das Ökosoziale Forum Deutschland – Kurzdarstellung
Das Ökosoziale Forum (ÖSF) Deutschland mit Sitz in Bonn setzt sich als unabhängiger Think Tank und zivilgesellschaftlicher Akteur dafür ein, das Konzept der weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft zu verbreiten, zu vertiefen und in der Politikgestaltung zu verankern. Ziel ist eine zugleich markt- und nachhaltigkeitsorientierte Gesellschaft, die in ihrem jeweiligen kulturellen Kontext in drei Dimensionen, die interdependent gesehen werden, zukunftsfähig und globalverantwortungsvoll agiert: ökologisch, sozial und ökonomisch.
Nach einer Emnid-Umfrage vom August 2010 führte die aktuelle Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrise dazu, dass sich inzwischen 80 Prozent der Deutschen ein anderes Wirtschaftssystem wünschen – ein Wirtschaftssystem im Sinne einer Ökosozialen Marktwirtschaft. Das Ökosoziale Forum Deutschland will die dazu notwendigen Veränderungen bewirken und als politischer Kompass die Richtung weisen.
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- 10. Dezember 2010
- Kategorie: Dokumente, externe Links, Pressemitteilung
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ÖSF-Gründungsmitglied Christoph Matschie ist Stellvertretender Ministerpräsident in Thüringen
Der SPD-Landesvorsitzende in Thüringen, Christoph Matschie, durfte heute seine Ernennungsurkunde zum Thüringer Kultusminister entgegennehmen und wurde zum Stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen ernannt. Das Ökosoziale Forum Deutschland gratuliert seinem Mitglied aus Jena hierzu ganz herzlich und wünscht eine erfolgreiche Amtszeit ! Christoph Matschie ist eines der 28 Gründungsmitglieder des Ökosozialen Forums Deutschland und hat sich in den letzten Jahren , gemeinsam mit der jetzigen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, für die Ziele des Global Marshall Plan eingesetzt. Diese Unterstützung ist nunmehr – wie berichtet – auch im Thüringer Koalitionsvertrag verankert.Matschie gründete die SPD in Thüringen mit und machte ab 1990 im Bundestag Umweltpolitik. Ab 2002 war er mehrere Jahre Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium und widmete sich verstärkt der Bildungspolitik. Hierfür ist er nun in Thüringen in höchster Funktion zuständig und wird sicher auch neue Akzente im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung setzen.
- 4. November 2009
- Kategorie: Pressemitteilung
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Auswege aufzeigen, Krisen verhindern – 28. März 2009
Die Initiative für Nachhaltiges Wirtschaften e. V. lädt Sie in Kooperation mir der Düsseldorfer Regionalgruppe des Ökoszialen Forums Deutschland e. V. Sie herzlich zum Tagesseminar ein:
Auswege Aufzeigen Krisen Verhindern
Samstag, 28. März 2009, ab 11:00 Uhr
Luisen-Gymnasium in Düsseldorf, Bastionstr. 24
Das Seminar richtet sich an Menschen, die mehr über die Hintergründe unserer instabilen Währungs- und Wirtschaftentwicklung wissen möchten.
Die Anmeldegebühr von € 10,- beinhaltet ein vegetarisches Mittagessen, sowie Kaffe und Kuchen. Es ist also für geistige und kulinarische Genüsse gesorgt. Näheres entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.
Mit herzlichen Grüßen,
Merfin Demir
- 16. März 2009
- Kategorie: Veranstaltungen
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Dreikönigsbrief 2009
Detlef Wendt, Erfurt, ÖSF-Vorsitzender
Das Thermometer meines Autos zeigte heute morgen, am Dreikönigstag, eine Bodentemperatur von minus18 Grad. Der Motor sprang trotzdem sofort an. Das macht Mut und zeigt den Wert solider Produkte der Realwirtschaft in frostigen Zeiten.
Eigentlich war dieser „Brief“ als Weihnachtsbrief geplant, doch ich bitte mir nachzusehen, dass ich – und ich hoffe auch Sie – nach einem ziemlich hektischen Jahr die Feiertage einmal genutzt haben, etwas Atem zu holen, sich zu besinnen, Zeit für Familie und Freunde zu haben, zu lesen und einiges zu sortieren, nicht zuletzt die Gedanken.
- 28. Januar 2009
- Kategorie: Allgemein
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Lebensstil muss sich ändern
ÖSF-Regionalgruppe “Metropolregion Nürnberg” gegründet: Ökosoziales Forum will Region zum Umdenken bringen.
Äpfel vom Bio-Bauern, fair gehandelter Kaffee und sparsame Autos allein schaffen noch keine gerechte Welt. Das meint zumindest das Ökosoziale Forum, das nun eine Regionalgruppe für die Metropolregion Nürnberg gegründet hat und eine ökosoziale Marktwirtschaft fordert.
mehr erfahren- 27. Januar 2009
- Kategorie: Allgemein
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ÖSF in der NiBB Innovationspreisverleihung 2008
ÖSF Vorstandsmitglied Hans-Georg Torkel veranstaltet seit 2000 die Innovationspreisverleihungen des Netz innovativer Bürgerinnen und Bürger (NiBB). Preisträger sind besonders engagierte, kompetente und innovative Menschen.
Die Veranstaltung (16.12.08 in Essen) wurde durch die Präsens der ÖSF Vorstandsmitglieder Prof. Heribert Schmitz, Dirk Sander, Hans-Georg Torkel, des ÖSF Regionalvorsitzenden Düsseldorf Merfin Demir und einer Schülergruppe zum Thema “Eine Welt in Balance” inhaltlich durch Themen der ökosozialen Marktwirtschaft gestaltet.
Prof. Heribert Schmitz (ÖSF) hielt das für die Veranstaltung wichtige Impulsreferat “social business”. Dem 45 minütigen Vortrag lauschten 100 Besucher, darunter die ehemaligen NiBB Innovationspreisträger Katja Hardenfels (Welterfinderin), Prof. Dr. med. Pakdaman (innovative Medizin), Jean Pütz (Volksbildung, WDR), Reinhard Wiesemann (social entrepreneur) und Prof. Dr. Helge Cohausz (Erfinderwesen). Die NiBB Innovationspreisträger 2008 sind Peter Fitzek (social entrepreneur), Prof. Dr. Oliver Scheytt (Kunst und Kultur) und Dipl.-Ing. Ulrich Turck (Technik und Soziales).
In den Pausen wurde mit viel Interesse die Arbeit des ökosozialen Forums diskutiert.- 26. Dezember 2008
- Kategorie: Allgemein
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ÖSF Deutschland e.V. auf dem Bundesparteitag der Grünen
in Erfurt 14. – 16. November 2008Mit einem Info- und Buchstand suchte das Ökosoziale Forum Deutschland auf dem Grünen-Parteitag in Erfurt vom 14.-16.11.2008 das Gespräch mit den Delegierten und zahlreichen Gästen. Das Ökosoziale Forum Deutschland präsentierte sich damit erstmals direkt im bundespolitischen Umfeld. Der neue Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Cem Özdemir, besuchte am Sonntag, seinem ersten Tag im Amt, auch den ÖSF-Infostand . Im Gespräch mit dem ÖSF-Vorsitzenden Detlef Wendt informierte er sich über die Ziele des Forums.
Ein weiterer „Special Guest“ am ÖSF-Stand war Dr. Dirk Solte mit seinem Buch “Weltfinanzsystem am Limit”, das vor dem Hintergrund der Situation auf den Finanzmärkten und den Beschlüssen des G 20-Treffens in Washington bei den Grünen-Delegierten erwartungsgemäß einige Aufmerksamkeit fand.
Gleich zu Beginn der Antragsdiskussion des Parteitages setzte Martina Knappert-Hiese, Kreisverband Bodensee der Grünen und ÖSF-Gründungsmitglied, einen Akzent zum Thema Weltfinanzsystem und neue Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft. Unter wiederholtem Applaus der Delegierten forderte sie ein „Globales Bündnis 2050“ für eine balancierte Globalisierung und die Schaffung ökosozialer Steuerungs- und Finanzierungsinstrumente.
Da sich trotz der Beschlüsse des Weltgipfels von Rio 1992 (Agenda 21) und des Milleniumsgipfels 2000 (UN-Milleniumsziele) die globale Gesamtsituation weiter verschlechtere, müsse dringend konsequent gehandelt werden und gelte es, jetzt die Weichen für eine ökologische und soziale Weltwirtschaft zu stellen. Das „Problem hinter den Problemen“ müsse erkannt und entschlossen angepackt werden.
In ihrem Antrag zum Parteitag, der von über zwanzig Delegierten unterzeichnet wurde, schlug Knappert-Hiese ein Bündel von Lösungsansätzen vor. Der Antrag fand zwar keine Mehrheit, da noch ein umfassenderer, letztlich aber allgemeiner gehaltener Antrag zur Abstimmung stand. Immerhin erhielt die Debatte damit jedoch einen deutlichen Schwung in die aus Sicht des ÖSF notwendige Richtung. In Kürze wird auf unserer Homepage ein aus dem Parteitagsantrag entwickelter und aktualisierter 7-Punkte-Katalog verfügbar sein, der von Martina Knappert-Hiese gemeinsam mit Dirk Solte ausgearbeitet wurde.



- 16. November 2008
- Kategorie: Allgemein
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Erste ÖSF-Regionalgruppe
Die bundesweit erste Regionalgruppe des Ökosozialen Forums Deutschland gründete sich am 14. Oktober in Düsseldorf. Die 11 teilnehmenden Vereinsmitglieder wählten Merfin Demir mit neun Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen zu ihrem Sprecher. Knut Schwedler hat die Funktion des Stellvertreters übernommen. Gemeinsam wollen sie an den Erfolgen der Vergangenheit anknüpfen und die Ideen des Global Marshall Plans in der Region weiter verbreiten. Ökosoziale Gestaltung auf der konkreten Handlungsebene zu fördern, ist ein weiterer thematischer Schwerpunkt.- 14. Oktober 2008
- Kategorie: Allgemein
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Verleihung des europäischen Sozialpreises
Bei der Verleihung des 12. Europäischen Sozialpreises am 3. Oktober stellte ÖSF-Vorsitzender Detlef Wendt in seinem Grußwort bemerkenswerte Übereinstimmungen in den Zielen des Ökosozialen Forums und des GPB-Europavereins fest. Dessen Präsident Peter Schöner kündigte an, dem ÖSF beizutreten. Die diesjährige Auszeichnung wurde dem bosnischen Genozid-Forscher Professor Smail Cekic vor über 200 Gästen in der Stadthalle von Eschweiler bei Aachen verliehen. (Bericht der Aachener Zeitung)- 13. Oktober 2008
- Kategorie: Allgemein
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Strategietagung des Eine-Welt-Netzes NRW
Den Blick nach Vorn gerichtet hatte das Eine-Welt-Netz NRW auf seiner Strategietagung Ende September. „Gemeinsam für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung – „Wie stellt sich NRW auf?“ lautete das Motto der zweitägigen Konferenz in der evangelischen Akademie Villigs in Schwerte an der Ruhr. Aktive aus Nordrhein-Westfalen diskutierten über die Möglichkeiten, die sich aus dem Beschluss des Landtags zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative und der Millenniumsziele (www.globalmarshallplan-duesseldorf.de) für die Gestaltung lokaler Arbeit ergeben.
Jens Martens vom Global Policy Forum Europe (www.globalpolicy.org) referierte über den Stand der Umsetzung bei den Millenniumentwicklungsszielen. In einzelnen Punkten, etwa bei der Geschlechtergerechtigkeit in Ruanda oder der Armutsentwicklung in China, seien Fortschritte zu verzeichnen, in anderen Regionen oder bei anderen Zielen verliefe die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. 100 Milliarden US-Dollar jährlich würden zusätzlich gebraucht, wolle man die Ziele erreichen, Aufgebracht werden müssten sie durch internationale Abgaben. Die Verwendung sei so zu organisieren, dass die Gelder nicht in korrupte Kanäle versickerten.
„Wie kann Zivilgesellschaft Entwicklung fördern?“ war die zentrale Frage einer Podiumsdiskussion. In seltener Einmütigkeit machten NRW-Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke und der DGB-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, darauf aufmerksam, dass „Eine-Welt-Politik“ in der öffentlichen Wahrnehmung ein Randthema sei.
Ohne die Verbindung zur eigenen Situation seien breite Kreise nicht fürs Thema zu interessieren, wies Schneider auf die soziale Spaltung in Deutschland hin: „Wir müssen die Frage aufwerfen, was bedeutet soziale Marktwirtschaft hier und heute.“ Sonst bliebe der notwendige Handlungsdruck für die Politik aus. Aus unternehmerischer Sicht sei Subsahara-Afrika uninteressant“, sah Maier-Hunke wenig Perspektive für ein Engagement von Unternehmen. In den Rankinglisten seien die betreffenden Länder nur am Ende zu finden.
Es gäbe durchaus positive Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Dr. Ulrich Möller, Dezernent der Evangelischen Kirche Westfalen, machte etwas Hoffnung. Auch die Landespolitik sei besser als man gelegentlich denke. Allerdings müssten sich alle Ressorts mit den Fragen befassen: „Entwicklungspolitik muss Querschnittsthema werden“. Als Beitrag seiner Kirche kündigte er eine Studie zu Ökologie und Sozialer Marktwirtschaft an, die im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden soll.
Die Bürger könnten das Land an den im vergangenen Jahr verabschiedeten Entwicklungspolitischen Leitlinien messen, legte Hans-Christoph Boppel, Referatsleiter für Entwicklungspolitik, die Messlatte auf. Öffentliche Wahrnehmung vergrößere dabei den Handlungsspielraum der Verantwortlichen, wies er darauf hin, dass „Druck“ seitens der Zivilgesellschaft auch vorteilhaft für Verwaltungen sein könne.
Die Konferenz machte deutlich, wie wichtig parteiübergreifende Zusammenarbeit gerade bei diesem Thema ist. Anerkennend zur Kenntnis genommen: Auch die FDP ist mit dabei. Nicole Maldonado aus Bonn vertrat die Projektgruppe “Entwicklungspolitik” im Landesfachausschuss Internationale Politik. Mehrmals wurde ausdrücklich hervorgehoben, welche gute Basis der Landtagsbeschluss für gemeinsame Arbeit in der Zukunft darstellt. Jetzt kommt es darauf an, die Möglichkeiten auf den verschiedenen Ebenen zu nutzen.
- 7. Oktober 2008
- Kategorie: Allgemein