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Zukunftsprojekt Ökosoziales Europa
18. bis 20. November 2010
in ErfurtMit seiner „Ökosozialen Woche 2010″ möchte das Ökosoziale Forum Deutschland (ÖSF) mit wichtigen Akteuren des Staates, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft den Dialog zum Konzept einer Ökosozialen Marktwirtschaft und den Zielen des Global Marshall Plan intensivieren.
Nach einer Emnid-Umfrage vom August 2010 führte die aktuelle Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrise dazu, dass sich inzwischen 90 Prozent der Deutschen ein anderes Wirtschaftssystem wünschen – ein Wirtschaftssystem im Sinne einer Ökosozialen Marktwirtschaft.
Das Ökosoziale Forum Deutschland ruft mit dem „Zukunftsprojekt Ökosoziales Europa” zu einer zügigen Verwirklichung dieses Zieles auf. Unterstützer und Kooperationspartner sind der Thüringer Landtag, die Thüringer Landesregierung, der Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat, die Landeshauptstadt Erfurt, das Eine Welt-Netzwerk Thüringen (EWNT), der Bundesarbeitskreis Umweltbewußter Manager (B.A.U.M.) sowie der Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW.
Ehrengast und Hauptredner auf zwei Veranstaltungen der Ökosozialen Woche ist der österreichische Ex-Vizekanzler und Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums Österreich, Dr. h. c. Josef Riegler. Die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert eröffnet am 18.11.2010 die Ausstellung “Human Footprint”.
Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird mit Josef Riegler am 19. November 2010 am Podiumsgespräch des “Erfurt Vision Talk” im Thüringer Landtag teilnehmen.
Nähere Informationen über:
Download #1 – Programm-Flyer
Download #2 - Anmeldung- 10. November 2010
- Kategorie: Veranstaltungen
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Veranstaltung:„Welches Wachstum wollen wir? Grenzen und Möglichkeiten“ am 25. November 2009 in Erfurt
Vortrags – und Diskussionsveranstaltung der ÖSF-Veranstaltungsreihe:
„Konzepte für eine Welt in Balance“
des Ökosozialen Forums Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat am 25. November 2009, 18 bis 21.30 Uhr, in der Kleinen Synagoge, An der Stadtmünze 4/5 in 99084 Erfurt (Tel. 0361 655-1660)
„Welches Wachstum wollen wir? – Grenzen und Möglichkeiten“
Die Weltwirtschaftskrise und die hierfür als „Rettungsschirme“ konzipierten Konjunkturpakete der Industrienationen lassen die notwendigen und viel weitergehenden Schritte für eine weltweit gerechte und auf Dauer tragfähige Entwicklung einer Ökosozialen Marktwirtschaft aus dem Blickfeld geraten. Obwohl die Nationen im Grundsatz die Notwendigkeit tiefgreifender Änderungen – z. B. im Hinblick auf Klimawandel und Emissionsbegrenzung – erkannt haben, bleibt offen, wie diese konkret umgesetzt werden können. Hier sind alle politische Ebenen und Akteure gefordert.
Die Veranstaltung will der Frage nachgehen, welche Art von Wachstum sich die Menschheit heute – angesichts dramatisch zunehmender Weltbevölkerung und begrenzter Ressourcen – noch leisten kann. Hierbei werden die Ergebnisse der öffentlichen Anhörung zum Global Marshall Plan im Thüringer Landtag vom 28. September 2007 sowie die Beschlüsse des Landtags und der Stadt Erfurt zum Global Marshall Plan und zur nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt. Ein „Weiter wie bisher“ wird es wohl nicht mehr geben können. Die Veranstaltung des Ökosozialen Forums und des Thüringer Beirats für Nachhaltige Entwicklung will
Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und den derzeitigen Umsetzungsstand in
Thüringen diskutieren.Tagungsfolge:
1. Teil:
Vorträge (18.00 – ca. 19.30 Uhr)
- -Roland R. ROPERS, Religions- und Transformationsphilosoph, Etymosoph und Publizist, Präsident der International Gandhi & Griffiths Society, München und Hyderabad/Indien über „Wachstum, Werte und Bewusstsein – wohin gehen wir?“
- -Detlef WENDT, Leitender Ministerialrat, Bundesvorsitzender des Ökosozialen Forums Deutschland, über „Der Global Marshall Plan und das Konzept einer Ökosozialen Marktwirtschaft“
- -Prof. Dr-Ing. Viktor WESSELAK, Prorektor Forschung der Fachhochschule Nordhausen, Vorsitzender des Beirates der Thüringer Landesregierung zur Nachhaltigen Entwicklung, referiert „Der Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat und die Nachhaltigkeitsstrategie im Freistaat Thüringen“
- -Dr. Alexander DILL, Leiter des Global Commons Index (Basel), Unternehmer und Wirtschaftsessayist, Autor der Bücher „Der große Raubzug“ und „Warum Erfolg nicht machbar ist“, über „Der „Commons Index“ – Wachstum und Wohlstand richtigmessen „.
Mit dem Commons Index, der natürliche, soziale und private Gemeingüter misst, bietet sich erstmals die
Chance, die Gemeinschaftsleistung einer Region jenseits der reinen Geldströme („Bruttoinlandsprodukt pro Kopf“) zu messen. Ziel dieses neuen ökonomischen Ansatzes ist es, die Investition in Gemeinschaftsgüter zur alternativen Kapitalanlage zu machen und so künftig auch private Investitionen in öffentliche Anliegen zu ermöglichen. Dabei können erstmals kulturelles und soziales Engagement einer Region wirtschaftlich bewertet werden – eine mögliche Grundlage der Entwicklung Thüringens zu einer krisenfesten Bürgergesellschaft in Zeiten sinkender staatlicher Finanzmittel bilden.2. Teil:
Politische Runde – Podiumsdiskussion der Referenten mit Thüringer Politikern (20.00-21.30 Uhr)
- Frau Eleonore MÜHLBAUER, MdL, SPD
- Herr Thomas L. KEMMERICH, MdL, FDP
- Herr Dr. Frank Augsten, MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- Christian GUMPRECHT, MdL, CDU – angefragt
- Katja WOLF, DIE LINKE – angefragt
Moderation: Carsten ROSE von Radio F.R.E.I.
Anbei der Flyer zum herunterladen.
flyer-a4-wachstum_druck (PDF, 877 KB)
- 17. November 2009
- Kategorie: Veranstaltungen
