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  • Die Herde braucht Zäune

    Einem Gastkommentar  des Mulitmilliardärs George Soros in der Financial Times Deutschland zu Folge, könnten die Regulierer nicht darauf bauen, dass der Markt seine Exzesse selbst korrigiert. Harte Reformen seien nötig, von Verschuldungsgrenzen bis hin zur Zerschlagung von Banken – aber noch nicht jetzt.

    “Anstatt zum Gleichgewicht zu tendieren, neigen die Finanzmärkte zu Blasen. Diese sind nicht irrational: Der Herde zu folgen macht sich bezahlt – zumindest eine Zeit lang. Die Regulierer weltweit können dementsprechend nicht darauf bauen, dass der Markt seine Exzesse selbst korrigiert.Der Crash von 2008 wurde durch das Platzen einer Superblase verursacht, die seit 1980 gewachsen war und aus kleineren Blasen bestand. Bei jeder Finanzkrise hatten die Behörden eingegriffen, sich um die gescheiterten Institute gekümmert und Konjunkturprogramme aufgelegt. Damit haben sie die Superblase noch weiter vergrößert.”
    Soros nennt einige Maßnahmen,  um die Finanzmärkte zukünftig sicherer zu machen. So soll Eigenhandel aus dem Eigenkapital der Bank finanziert werden und nicht wie momentan aus den Einlagen. Banken mit einem Quasimonopol müssten vielleicht sogar zerschlagen werden.