Die Projektgruppe “Global Social Entrepreneurs” (Ökosoziale Unternehmungen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit) unterstützt soziale Unternehmer (Social Entrepreneurs) in den Ländern des Südens und zwar folgende:
Empowerment Enterprises of Africa (EEA), Tansania
Das Ziel von EEA ist es, die existentielle Armut in Tansania zu mildern. Als Mikrofinanzinstitut mit einem ganzheitlichen Ansatz unterstützt EEA die von Armut besonders betroffenen tansanischen Frauen mit ihren Familien finanziell, ökonomisch und sozial.
Eco-Sys Action, Kenia
Eco-Sys Action ist eine weltweit operierende Stiftung, die die Erhaltung bedrohter Naturräume und Arten mit der kommunalen Förderung von Erziehung, Bildung von sozial benachteiligen Kindern sowie Gewerbeaktivitäten für die arme Bevölkerung verbindet.
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Child Care India, Indien
Ein Waisenhaus in Mugaiyu benötigt dringend Hilfe, um die Versorgung und Betreuung von 70 Waisenkindern zu sichern und auf ein menschenwürdiges Niveau zu bringen. Entwicklungshelfer sind 2009 auf die katastrophale Unterbringung in diesem Waisenhaus aufmerksam geworden und haben spontan eine kleine Stiftung gegründet.
Ausschlaggebend für die Auswahl der Projekte war deren Orientierung an den Milleniums-Entwicklungszielen der UN. Auf der 55. Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2000 einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf die Milleniumserklärung, in der verpflichtende Ziele für das neue Jahrtausend festgelegt wurden. Zu diesen Verpflichtungen gehörten acht sogenannte Milleniums-Entwicklungsziele, die als spezifische, zeitgebundene Vorgaben zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Armen bis zum Jahr 2015 vereinbart wurden. Schwerpunkte sind:
- Einkommenssteigerungen,
- der Kampf gegen Hunger und Krankheiten,
- eine verbesserte Bildung und
- ökologische Nachhaltigkeit.
Mit der Gründung dieser Projektgruppe zur Förderung der privaten Entwicklungszusammenarbeit am 27. März 2010 in Essen haben die Mitglieder jetzt auch ein Forum für den gegenseitigen Austausch geschaffen. Ein Ziel ist, den Wissenstransfer zwischen den internationalen Projekten zu forcieren. Dazu nutzen wir neben den modernen Möglichkeiten zur Vernetzung (Social Media) das Know-How und die internationalen Netzwerke der Projektmitglieder. Mit diesem Ansatz verfolgen wir eine Art Best Practice Approach in der privaten Entwicklungszusammenarbeit.
Projektgruppe „Ökosoziale Unternehmungen und Projekte & Entwicklungszusammenarbeit” des Ökosozialen Forums Deutschland e. V.. (Global Social Entrepreneurs)
In das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 fällt der 100. Frauentag in Deutschland. Eine der zahlreichen Konferenzen, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für 2011 angeregt wurden, wird in der Thüringer Landeshauptstadt durchgeführt. Die Europäische Konferenz am 10./11. März 2011 befasst sich in Plenarvorträgen- und Podiumsdiskussionen sowie in Workshops mit den Themenstellungen „Frauen in zivilgesellschaftlichem Engagement für mehr Eigeninitiative und Chancengleichheit“, „Führen als Frau in Industrie, Gewerkschaften und mittelständischen Unternehmen“, „Herausragendes Engagement von Frauen für Menschenrechte und Dritte Welt“, „Frauen in Arbeitswelt und Beruf“ sowie „Existenzgründung und Mikrokreditfinanzierung“.
Auf Einladung des Europäischen Informationszentrums in der Thüringer Staatskanzlei nimmt Dr. Kalugendo, Gründer der tansanischen Mikrofinanzorganisation Empowerment Enterprises of Africa (EEA) als Referent an der Konferenz teil. Er wird begleitet von Anna Mwasha, Direktorin der Abteilung Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung im Finanzministerium. EEA ist ein Projekt der Projektgruppe Global Social Entrepreneurs (GSE). Außerdem wird eine gemeinsame Fotoausstellung der Projektgruppen GSE und NRW zum Thema Mikrokredite gezeigt. ÖSF-Referent ist Dirk Sander.
Ansprechpartner:
Dirk Sander
Gruppensprecher
dirk.sander@oesf.de
Manfred Brettschneider
Stellvertretender Gruppensprecher
social-entrepreneurs@online.de