Zu aktuellen Themen gibt das ÖSF Pressemitteilungen heraus.

  • Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie ist beschlossen

    Ministerin Walsmann stellt Nachhaltigkeitsstratgie der Landesregierung vor:

    „Der Schutz unserer Umwelt ist für das Überleben der Menschheit elementar. Das erfordert, Nachhaltigkeit als übergreifenden Grundsatz in allen Politikbereichen zu verankern. Die Thüringer Landesregierung stellt sich dieser Aufgabe. Wir gestalten die Zukunft der nachfolgenden Generationen auf nachhaltiger Basis.“ Dies erklärte Thüringens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Marion Walsmann heute in Erfurt bei der Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung.  Mit der Nachhaltigkeitsstrategie verfolge die Landesregierung das Ziel einer umfassenden politischen Ziel- und Handlungsbeschreibung, erklärte die Ministerin. In der Strategie werden für die sieben Themenbereiche Staat und Gesellschaft, Demografischer Wandel, Natürliche Ressourcen, Energie und Klima, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltiges Wirtschaften und Gesundes Leben jeweils die Herausforderungen dargestellt und die Ziele und Schwerpunkte für ausgewählte Handlungsfelder definiert. Zudem hat das Kabinett sechs Projekte beschlossen, mit denen die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie begonnen wird. mehr erfahren

  • Bundespolitische Podiumsdiskussion „Chancen einer neuen Weltwirtschaftsordnung“ am 16. Oktober in Bonn

    Die Blicke der Studentinnen und Studenten sind auf das Podium gerichtet. Einige von Ihnen hatten sich zuvor an den weltweiten Protesten gegen das Finanzsystem beteiligt, alle gemeinsam hatten sie ein Wochenende über die Möglichkeiten eines neuen Weltwirtschaftssystems diskutiert. Im Rahmen der Fachschaftstagung „Globale Zusammenarbeit“ hat das Cusanuswerk, die katholische Begabtenförderung, eine Podiumsdiskussion über die „Chancen einer neuen Weltwirtschaftsordnung“ organisiert. „Etwas läuft falsch in der Welt“, mit diesen Worten begrüßt Moderator Michael Groß die Politikerinnen und Politiker von Grünen, SPD und CDU, sowie den stellvertretenden Vorsitzenden vom ökosozialen Forum Deutschland, Detlef Wendt. mehr erfahren

  • Der rechte Abschied von der Politik

    Ein Kommentar von Constantin Seibt

    Mit bisher unbekannter Radikalität bewirtschaftet in den USA eine neue Rechte die Krise, die sie selbst zu verantworten hat. Das stösst auch altgediente Konservative ab, für die Reagan ein Idol war.

    Charles Moore ist Konservativer bis in die Knochen. Er war 20 Jahre lang Chefredakteur strenger und konservativer Zeitungen, zuletzt des «Telegraph». Er konvertierte zum Katholizismus, ist ein beliebter Gast des Papstes und der offizielle Biograf von Margaret Thatcher. Vorletzte Woche schrieb Moore eine Kolumne, die sein ganzes Leben in Frage stellt. Ihr Titel lautet: «Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat». mehr erfahren

  • Pressemitteilung 06.07.2011: DIE KRISE DER MODERNE ÜBERWINDEN

    Ökosoziales Forum unterstützt Forderungen des WBGU nach klimaverträglicher Weltwirtschaft.

    Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen    – WBGU – hat am 05. Juli 2011 in einer Veranstaltung seine Handlungsempfehlungen zur „Großen Transformation“ hin zu einer Nachhaltigen Weltwirtschaftsordnung vorgestellt. Dem Klimaschutz kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Vermeidung gefährlicher Klimaänderungen ist zu einer der großen Herausforderungen der Menschheit geworden. mehr erfahren

  • “Land unter? Klimakatastrophe doch noch verhindern”. Pressegespräch, Berlin, 06. Juli

    Das Ökosoziale Forum Deutschland präsentiert konkrete Lösungsvorschläge.

    mehr erfahren

  • Dr. Franz Fischler (ÖSF Europa) als Generalsekretärs der UN-Organisation “Food and Agricultural Organisation” nominiert

    Dr. Franz Fischler, ehemaliger EU-Agrarkommissar und Präsident des Ökosozialen Forum Europa, wurde nominiert für die Rolle des Generalsekretärs der UN-Unterorganisation „Food and Agricultural Organisation / FAO“.

    mehr erfahren

  • Kurzpräsentation des ÖSF

    Auf den Hochschultagen Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit der  TU München im Jahr 2010 stellte Heiko Zillich, Metropolgruppe Nürnberg, den ÖSF im Rahmen eines Pecha-Kucha vor.

    mehr erfahren

  • Das Ökosoziale Forum Deutschland – Kurzdarstellung

    Das Ökosoziale Forum (ÖSF) Deutschland mit Sitz in Bonn setzt sich als unabhängiger Think Tank und zivilgesellschaftlicher Akteur dafür ein, das Konzept der weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft zu verbreiten, zu vertiefen und in der Politikgestaltung zu verankern. Ziel ist eine zugleich markt- und nachhaltigkeitsorientierte Gesellschaft, die in ihrem jeweiligen kulturellen Kontext in drei Dimensionen, die interdependent gesehen werden, zukunftsfähig und globalverantwortungsvoll agiert: ökologisch, sozial und ökonomisch.

    Nach einer Emnid-Umfrage vom August 2010 führte die aktuelle Finanz-, Wirtschafts- und Umweltkrise dazu, dass sich inzwischen 80 Prozent der Deutschen ein anderes Wirtschaftssystem wünschen – ein Wirtschaftssystem im Sinne einer Ökosozialen Marktwirtschaft. Das Ökosoziale Forum Deutschland will die dazu notwendigen Veränderungen bewirken und als politischer Kompass die Richtung weisen.

    mehr erfahren

  • Empfehlungsbericht des Nationalen CSR-Forums an die Bundesregierung

    Um den »großen ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit« sinnvoll zu begegnen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft intensiver zusammenarbeiten. Einen Nationalen Aktionsplan Corporate Social Responsibility (CSR), ein Instrument zur Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, sollte die Bundesregierung erstellen. Diese zentralen Empfehlungen spricht das Nationale CSR-Forum aus. Am 1. Juli übergab das Forum seinen Empfehlungsbericht an Bundesministerin Ursula von der Leyen. Der Bericht unterbreitet konkrete Vorschläge, z. B. für die Stärkung der Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit von CSR oder den Einbezug von CSR in Bildung und Forschung. Seit Januar 2009 berät das Forum, bestehend aus 44 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft, die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie.

    Das Ökosoziale Forum Deutschland begrüßt die Initiative der Bundesregierung, bemängelt aber, dass die vorliegenden Empfehlungen zu kurz greifen. Vor allem den Verzicht auf die Forderung zur Schaffung ordnungspolitischer Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der nationalen CSR-Strategie halten wir für grundlegend falsch.  

    Auch der im Bericht empfohlene Stakeholderdialog ist eine unverbindliche Gesprächs- und Informationsrunde mit einzelnen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – ohne gesellschaftspolitischen Auftrag. Dabei erwarten die BürgerInnen weniger von einzelnen Unternehmen als von ganzen Branchen, dass diese verantwortlich handeln. Dazu haben wir das Projekt „Ökoethik“ (www.ökoethik.de) gestartet. Projektziel ist, die Selbstregulierungskräfte der Kammern und Verbände zu aktivieren und im Dialog mit der Zivilgesellschaft, langfristig branchenspezifische Wertekodizee zu entwickeln und als selbstverpflichtende ethische Standards bei ihren Mitgliedern durchzusetzen.

    In einem Brief an die Ministerin des zuständigen Ministerium, Frau Dr. Ursula von der Leyen, begründen wir unsere Einschätzung und bieten unsere Zusammenarbeit bei der Durchführung von Stakeholderdialogen auf Branchenebene an.

     

    Mehr zum Empfehlungsbericht hier klicken

     

    Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Newsletter Nr. 15 vom 29.7.2010

  • Neuer ÖSF-Bundesvorstand gewählt

    Auf der Mitgliederversammlung des Ökosozialen Forums Deutschland am 12. Juni 2010 in Nürnberg wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde (ohne Gegenkandidatur) Dr. Peter Grassmann aus München. Detlef Wendt, bisheriger Vorsitzender des ÖSF Deutschland und seit dessen Gründung im Juli 2008 im Amt, kandidierte für den Stellvertretenden Vorsitz und wurde mit absoluter Mehrheit gewählt. Dirk Sander wurde, ebenfalls ohne Gegenkandidaten, in seinem Amt als Finanzvorstand bestätigt.

    In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Estelle Herlyn aus Düsseldorf (als weiteres bisheriges Vorstandsmitglied), Peter Spiegel (Berlin), Knut Schwedler (Uedem), Manuela Forster (Nürnberg), Gerd Fuchs (Erfurt) und Merfin Demir (Düsseldorf).

    An der Versammlung nahmen 37 Mitglieder teil, die einschließlich der übertragenen Stimmrechte insgesamt 69 Mitglieder repräsentierten. Da der Verein wenige Tage zuvor die “Schallmauer” von 100 Mitgliedern durchbrochen hatte (mit drei Thüringer Neu-Mitgliedern und den lfd. Nummern 100 bis 102), entsprach dies gut zwei Dritteln der Mitgliederschaft, was als gute Beteiligung gewertet werden darf.

    Leider fehlte es auch diesmal, trotz eines Zeitrahmens von sechs Stunden, wieder an Zeit für inhaltliche Diskussionen. Insbesondere konnte der überarbeitete Entwurf des Positionspapiers nicht mehr erörtert werden. Der neue Vorstand beabsichtigt daher, möglichst noch während der bald beginnenden Sommerferien-Phase zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen zu kommen, um die Weichen für den strukturellen und inhaltlichen Auf- und Ausbau des Ökosozialen Forums zu stellen. Hierbei soll auf eine verstärkte Einbindung der Mitglieder, bessere Öffentlichkeitsarbeit sowie verstärkte Mitgliederwerbung und Fundraising  gesetzt werden. Ferner wird als notwendig erachtet, die Arbeit des Vorstandes durch ein Büro-Netz mit geschäftsführenden Funktionen  zu unterstützen.