Hier finden Sie Artikel, die sich keiner bisher vorhandenen Rubrik eindeutig zuordnen lassen. Sei es, dass sie interdisziplinärer als üblich sind – sei es, dass noch keine ausreichende “kritische Masse” für eine eigene Rubrik vorhanden ist.

  • Ökonomie des Hungers

    Die Menschen haben gelernt, immer mehr Flächen mit immer mehr Ernteerträgen zu “kultivieren”. Errechnet man die Ernteerträge, die durch moderne Anbaumethoden, Düngung, neue Züchtungen und moderne Agro-Technologie entstehen, so könnten mehr als 10 Milliarden Menschen ernährt werden. Was also steht diesem Ziel im Weg? Warum leiden aktuell fast 1 Milliarde Menschen an Unterernährung? Der Text von Dr. Dirk Solte versucht aufzuzeigen, welche entscheidenden Aspekte unseres wirtschaftlichen Systems modifiziert werden müssten, um die Effizienz des Marktmechanismus zu nutzen, damit niemand mehr Hunger leiden muss. Eine Kurzfassung ist zu lesen unter dem link: 4PunkteKomprimiert.ps . Der ganze Artikel findet sich unter: faw-neu-ulm.de/oekonomie-des-hungers

  • Den Casino-Kapitalismus überwinden

    Zur Zeit wird in fast allen G20 Staaten, und darüber hinaus, gegen den Casino-Kapitalismus protestiert. In dieser gemeinsamen Protesthaltung liegt aktuell eine Chance, die Handlungsblokaden der Politik zu überwinden.  Lesen Sie dazu das NGO-Papier von Prof. Franz-Josef Radermacher, das bereits eine ganzen Reihe von Unterzeichnern hat: Casino Kapitalismus überwinden

  • Bündnis Nachhaltigkeit Bayern kommentiert Entwurf der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie

    Die Bayerische Staatsregierung will ihre künftige Politik am Leitbild der Nachhaltigkeit ausrichten. Dieses wird vom Bündnis Nachhaltigkeit Bayern (BNB) positiv bewertet. Sie kritisiert jedoch die teilweise ungenauen Begrifflichkeit, sowie unscharfen Zielformulierungen des Strategiepapiers. Mehr dazu unter: Nachhaltigkeitsstrategie_Kurzkommentierung_16.02.2012

  • „Burn-Out“ des Kapitalismus – Kritik am World Economic Forum

    In seiner Eröffnungsrede des World Economic Forum spricht Klaus Schwab nun von einem „Burn-Out“ des Kapitalismus. Das ist reichlich zynisch, wenn man bedenkt, wie wenig das World Economic Forum  zu dessen Therapie beigetragen hat. Dieses Krankheitsbild zeichnet sich dadurch aus, dass der Patient Vorwarnungen in den Wind schlägt, nach dem Zusammenbruch die Therapie verweigert und dazu  gezwungen werden muss. Beides lag in der Hand des WEF. Die Finanzkrise hätte möglicherweise verhindert werden können. mehr erfahren

  • Weltweite Einführung der Finanztransaktionssteuer wieder gescheitert

    Bei dem G20 Treffen in Cannes hat US Präsident Obama Deutschland und Frankreich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vorerst wird keine Finanztransaktionssteuer eingeführt. Warum diese Steuer so notwendig ist, erläutert der 84 Sekundenfilm von Oxfam: http://www.youtube.com/watch?v=ou8KEnSehbI

  • Symposium an Schweinfurter Hochschule am 12. November

    Am 12. November findet in der Aula der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Schweinfurt das Symposium “Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit” statt. Die Veranstaltung findet von 10 bis 17 Uhr statt und umfasst einen Vortrag über “Markt und Nachhaltigkeit” von Prof. Radermacher, eine Panelrunde mit Prof. Heribert Schmitz, eine Podiumsdiskussion über das Thema “Ökoethik” mit Dr. Peter Grassmann, sowie 10 Workshops zu Themen wie Elektromobilität, Ökologischer Fußabdruck, Werte und Weltbild, monetäre Nachhaltigkeit, und vieles mehr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zum Programm und den Referenten finden Sie unter: http://www.hochschultage.org/hochschultage-2011/hochschule-schweinfurt

  • Artikel der Frankfurter Rundschau: 147 Firmen kontrollieren die Welt

    Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte am 25. Oktober 2011 einen Artikel über die Macht der Konzerne, insbesondere aus dem Finanzbereich, also Banken und Rentenfonds. Ein überaus lesenswerter Artikel. ÖSF Vorsitzender Dr. Peter Grassmann meint dazu, dass Kontrolle eine Aufgabe der Politik sei. Die Politik macht die Gesetze und hat daher die Aufgabe der Kontrolle. Die Politik lässt sich aber leider durch Uneinigkeit und auch unnötiger Abhängigkeit bzw Hörigkeit zu sehr aus dieser Rolle rausdrängen.Wir haben ein Defizit des Ordnungsrahmens, so Grassmann, nicht der Firmenlandschaft allein. Hier lesen Sie den Artikel der Frankfurter Rundschau vom 25. Oktober 2011: http://www.fr-online.de/wirtschaft/in-der-hand-der-konzerne-147-firmen-kontrollieren-die-welt,1472780,11055250.html

  • Kammerrechtstag in Köln am 3. – 4. November

    Dr. Peter Grassmann ist Teilnehmer der Kammerrechtstagung am 3. und 4. November in Köln. Nähere Infos hierzu: Einladung-Kammerrechtstag-2011

    Hier seine Position zur Rolle der Kammern in der Wertediskussion:

    Einleitung – Marktwirtschaft in der Kritik

    „Der Klimawandel ist das größte Versagen des Marktes“ – so geißelt uns Nicolas Stern, ehemaliger Chef-Ökonom der Weltbank, 2007 in seinem Bericht zu den ökonomischen Auswirkungen der Klimakatastrophe. Ein Kernsatz, der wachrütteln sollte, aber in der Flut der Veröffentlichungen zum Klimawandel unterging – wie viele andere Warnungen auch. [1] Kritik und Unzufriedenheit mit der Werteorientierung der Märkte sind seither weiter gestiegen. Eine Zivilisation, die globale Gleichgewichte sichert, ist uns bisher nicht gelungen, trotz der hohen gesellschaftlichen Relevanz als Grundwert langfristig orientierter Verantwortung und trotz der medialen Aufmerksamkeit des neuen Modewortes Nachhaltigkeit. Dreiviertel aller Bundesbürger lehnen heute die reale Marktwirtschaft ab. mehr erfahren

  • Sternstunden verpasst?

    Nach der ersten Bankenkrise schlittern wir nach der Schuldenkrise der Industrienationen, die durch die Rettung der Banken mit verursacht wurde, in Richtung einer zweiten Bankenkrise, die mit durch die Finanzkrise der Staaten verursacht wird.
    Nur bei strikter Anwendung marktwirtschaftlicher Regeln mit Insolvenz und dem Augenmerk auf Erhaltung funktionsfähiger Strukturen ist etwas Licht am Ende des Tunnels in Sicht.
    Für die Zukunft brauchen wir mutige Politiker, die den Regeln einer ökosozialen Marktwirtschaft mehr Beachtung verschaffen, um das Wirtschafts- und Finanzsystem weniger anfällig für Krisen zu machen. mehr erfahren

  • Erster Deutscher Online-Schülergipfel setzt Meilenstein demokratischer Mitwirkung

    Mit dem am 17. September 2011 bundesweit erstmalig in Deutschland durchgeführten Ersten Deutschen Online-Schülergipfel wurde in Thüringen einen Meilenstein gelebter Mitwirkungs-Demokratie gesetzt. Mit dem Kooperationspartner, der OpenSpace-Online GmbH -  the Power of People und dem Bio Hotel Zeulenroda als Co-Sponsor konnte die OpenSpace-Online® Schüler-Mitmachkonferenz geplant und umgesetzt werden. Ziel des Kooperationsprojektes ist es, bei diesem Projekt, den innovativen Leuchtturm einer nachhaltigen und durch Jugendliche selbst geprägten Gedankenvielfalt mit in die Bildungslandschaft zu implementieren. mehr erfahren