Archiv des Autors: ÖSF

  • 4 Gründe, warum sich Menschen im Ökosozialen Forum engagieren ….

    und warum es sich lohnt, das Ökosoziale Forum zu unterstützen: 

    Für eine zukunftsfähige Welt müssen die Probleme von heute gemeistert werden.

    Umweltkrise, Hungerkrise, Bankenkrise – wir schlittern weltweit von einer Krise in die andere. Die Rettungsanstrengungen der Regierungen weltweit sind immens. Sie bleiben aber auf lange Sicht erfolglos, wenn die Ursache der Krise nicht angegangen wird. Die Ursache dieser Missstände ist in erster Linie das derzeitige Wirtschaftssystem, das ohne Regeln und Kontrollen zu viele Möglichkeiten des Missbrauchs bietet. mehr erfahren

  • Grund Nr. 4: Das Ökosoziale Forum setzt an entscheidenden Hebeln in Politik und Wirtschaft an

    Das ÖSF informiert durch Vorträge, Informationsveranstaltungen und Publikationen viele Menschen und Gruppen, so dass politischer Druck von unten entsteht. Die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Institutionen und Netzwerken erhöht die Durchsetzungskraft. Außerdem sucht das ÖSF Kontakte und Einflussmöglichkeiten auf höchster Ebene in der Politik und Wirtschaft, um das Ziel einer „Welt in Balance“ voranzubringen. mehr erfahren

  • Grund Nr. 3: Das Ökosoziale Forum bietet einen konkreten Forderungskatalog

    Wirtschaft braucht Regeln. Folgende Punkte sind für eine zukunftsfähige Welt aus unserer Sicht notwendig:

    Verwirklichung der Milleniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen,
    Verknüpfung etablierter Regelwerke und vereinbarte Standards für Wirtschaft, Umwelt und  Soziales als weltweiter Ordnungsrahmen,
    Regulierung des Weltfinanzsystems, Bekämpfung von Korruption und Steueroasen und Offshore-Handelsplätzen der Finanzwirtschaft,
    Klimagerechtigkeit als Grundlage für ein funktionierendes globales Klimaregime,
    Maßnahmen für eine faire partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit,
    Lobbyarbeit für eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen und für Weltbürgerrechte.

    Die Lösung der weltweiten Probleme erfordert nicht nur Regeln und Gesetze. Sie erfordert auch Geld. Neue Wege der Finanzierung sind deshalb nötig.  Diese dürfen keine regionalen Wettbewerbsverzerrungen auslösen, und sollen niedrig angesetzt sein, um die Wirtschaft und die Konsumenten nicht allzu sehr zu belasten. Weiterhin sollten diese neuen Finanzierungswege für Ausgleichsprozesse und für Klimagerechtigkeit sorgen. Denkbar wäre:

    • die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
    • eine Abgabe auf Kerosin, bzw. eine Einbeziehung der Fluggesellschaften in den Emissionshandel
    • ein globaler „Cap and Trade“-Ansatz beim Emissionsrechtehandel, der mittelfristig zu gleichen Emissionsrechten für Industrie- und Entwicklungsländer führt
    • eine höhere Abgabe für Schiffs- und Flugverkehr bei Warentransporten, die bisher, im Vergleich zu den anderen Verkehrsmitteln, profitiert haben
  • Grund Nr. 2: Die globale Krise erfordert globale Antworten

    Eine globalisierte Welt erfordert globalisierte Rahmenbedingungen. Die Probleme, denen wir heute ausgesetzt sind: wachsende Armut und Nord-Süd-Verteilungsprobleme, Terror, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe, schwindende Ressourcen, Finanzkrisen sind keine Einzelprobleme, die unabhängig voneinander existieren. Sie sind alle Auswüchse eines falsch geregelten globalen Wirtschaftssystems, das zu wenig reguliert ist und wo der Profit über Mensch und Natur steht. mehr erfahren

  • Grund Nr. 1: Zivilgesellschaftliche Initiativen sind wichtige demokratische Kräfte

    In einer Demokratie haben die Bürger/innen die Möglichkeit durch ihre Stimmenabgabe bei den Wahlen Einfluss auf die politische Gestaltung ihres Landes zu nehmen. Bei der heutigen Komplexität in der Politik und in der Gesellschaft ist jedoch eine Wahl alle 4 Jahre keine ausreichende Einflussmöglichkeit mehr. Die Vielzahl der zivilgesellschaftlichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) stellt eine Lobby der Bürger/innen dar. mehr erfahren