Das ‘Zukunftsforum Islam’ ist eine von der Bundeszentrale für politische Bildung initiierte Austausch-Plattform für muslimische Intellektuelle, Studierende und Nachwuchswissenschaftler(innen). Sie versteht sich als ein gezieltes Angebot an Muslime unter Beteiligung von Nichtmuslimen, die an einer freien und offenen Debatte über Zukunftsfragen der Muslime in Deutschland interessiert sind.
In einer globalisierten Welt erweist sich die Notwendigkeit auch zum Thema Muslime und Islam außerhalb von ,,emotionsgeladenen” Debatten auf wissenschaftlicher Ebene und damit Objektiv auszutauschen. Was beim Zukunftsforum mittlerweile zum fünften Mal in Folge in Brühl funktioniert.
Schwerpunkt der diesjährigen wissenschaftlichen Fachtagung war Muslimische Religiosität, Staatsbürgerschaft und Partizipation. So hielt Prof. Dr. Stefan Muckel den Eröffnungsvortrag zur Trennung von Religion und Politik im säkularisierten Verfassungsstaat. Er befasst sich mit dem Islam bereist vor dem 11. September und gilt daher als authentischer Experte.
Zur Besonderheit der Fachtagung gehört, die aktive Beteiligung des Publikums, welches auf einer Ebene mit den renommierten Referent(innen) im Dialog steht. Neben den Klassischen wissenschaftlichen Referaten fand auch ein World-Café statt, darin sind fragen im Hinblick auf eine Plurale Gesellschaft, Theologie und Verfassungsstaat sowie Konkrete Herausforderungen für die Debatten in Deutschland bearbeitet worden.
Mittlerweile zum dritten Jahr in Folge beteiligte sich Merfin Demir (Sprecher der Regionalgruppe Düsseldorf) wiederholt und ausdrücklich als Multiplikator, aus den Reihen des ÖSF. Als Mitglied es Steuerungsteams ist er somit an der Organisation und Gesamtkonzeption des Zukunftsforum Islam maßgeblich beteiligt.
Die Dokumentation aller Beiträge und auch eine Zusammenfassung der Debatten werden bis ca Mitte Juni online auf www.bpb.de gestellt.