Gravierende Mängel bei ökosozialen Modeanbietern

Nachhaltig produzierte Mode erlebte in den vergangenen Jahren einen kleinen Boom. Das nordrhein-westfälische Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene hat jetzt bei einer Reihe nachhaltiger Modeanbieter nachgefragt, welche Sozial- und ökologischen Standards sie berücksichtigen und ob deren Einhaltung von unabhängigen Dritten überprüft wird.

Von den untersuchten 23 Unternehmen beziehen sich mehr als zwei Drittel (69%) in ihrer Programmatik auf alle grundlegenden Sozialstandards und nur 22% auf alle aufgelisteten Öko-Standards. Beim Nachweis der Einhaltung
der Standards lassen 35% der Unternehmen die Öko-Standards extern kontrollieren. Nur ein marginaler Anteil lässt Sozialstandards unabhängig überprüfen.

Südwind versucht mit der Studie, den Dschungel von Marken und Siegeln im Modesektor zu lichten. Andererseits soll sie Kriterien an die Hand geben, die VerbraucherInnen zu befähigen, Unternehmen nach ihren sozial-ökologischen Standards zu überprüfen. VerbaucherInnen sollen informiert und die Unternehmen angespornt werden, Sozial- und Umweltstandards anzuheben.

Die komplette Studie finden sie als hier als pdf


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